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ubuntu:ueberwachung

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Überwachung

Man kann mit ganz einfachen Mitteln einen Server überwachen. Zur Kontrolle der Partitionsbelegung, des RAM-Verbrauchs, der CPU-Auslastung, der internen und externen IP, der Prozesse oder der Systemlaufzeit reichen Kommandozeilen-Tools meist völlig aus.

Empfehlenswerte Nachinstallationen

  1. Infoprogramm INIXI
    Aufruf mit inixi -v7 mit maximalem Informationsgehalt
  2. Taskmanager htop
    Aufruf mit htop
    Der Taskmanager lässt sich flexibel konfigurieren.
  3. Hardwareanalyse
    Bei Hardware-Fragen oder Problemen halten Sie sich an das Display-Message-Tool dmesg für Kernel-Nachrichten. Zur besseren Lesbarkeit ist immer Schalter „-T“ zu empfehlen, Zusätzlich sollte das simple Format-Tool ccze nachinstalliert werden.
    Aufruf mit dmesg –T | ccze -A

Logdateien

Die wichtigsten Infos liefern die Dateien unter „/var/log“. Mit root-Rechten auf der Konsole kannst du diese mit den üblichen Kommando-Tools durchsuchen

  • auth.log
    protokolliert im Klartext und ausführlich alle Systemanmeldungen. Wer in aller Kürze die erfolgreichen und gescheiterten Log-ins kontrollieren will, kann sich zusätzlich an die Dateien „/var/log/wtmp“ (erfolgreich) und „/var/log/btmp“ (gescheitert) halten. Diese binären Dateien lassen sich am bequemsten mit last (erfolgreich) und lastb (gescheitert) auslesen
    :last -200
    lastb -200 root
    Gezeigt werden hier jeweils die letzten 200 Anmeldungen, die sich – wie das zweite Beispiel zeigt – auch auf ein bestimmtes Konto filtern lassen.
  • syslog
    st das Systemlogbuch und zeigt Ereignisse aller Art, die an den syslogd-Daemon berichten – vorwiegend Kernel-, Hardware-und Cron-Ereignisse
  • dpkg.log
    vermerkt alle manuellen (De-)Installationen und automatischen Updates. Ergänzend und in mancher Hinsicht übersichtlicher lohnt sich in diesem Zusammenhang auch der Blick in die Datei „/var/log/apt/history.log“
  • /var/log/samba
    Hier findest du für jedes zugreifende Netzgerät ein eigenes Protokoll – entweder mit Host-Namen oder lokaler IP-Adresse. Infos zur Hardware liegen bekanntlich im Klartext im Verzeichnis „/proc“. Wo Ihnen die Detailschärfe eines Tools wie inxi nicht ausreicht, können Sie diese Dateien mit cat auslesen. Prominente Kandidaten sind cpuinfo, meminfo, mounts, partitions, version.
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